Der Wunsch nach einer ästhetischen Behandlung ist es, dass der Patient oder die Patientin sicher wieder rundum wohl im Körper und generell zufriedener fühlen. Bei manchen Patienten kommt es jedoch vor, dass sie ein Gefühl der Unzufriedenheit nach einer Schönheitsoperation verspüren, obwohl der Eingriff optimal verlief und die besprochenen Ziele umgesetzt wurden.
Hier spielt die Psyche häufig eine größere Rolle als das eigentliche operative Ergebnis.
Gutes Ergebnis – wo bleibt das gute Gefühl?
Das Ziel einer ästhetischen Behandlung ist in der Regel nicht ausschließlich die äußerliche Veränderung, sondern auch der Wunsch, dass sich im Inneren etwas ändert. Die meisten Patienten wünschen sich mehr Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und innere Balance.
Stellt sich dieses Gefühl nach einer Schönheitsoperation nicht ein, kann dies zu Verunsicherung führen, insbesondere dann, wenn objektiv alles gut verlaufen und das Ergebnis gelungen ist. In solchen Fällen sind in der Regel psychologische Faktoren ein entscheidender Faktor.
Veränderung braucht Zeit
Genauso wie der Körper Zeit zur Regeneration und Heilung benötigt, braucht auch die eigene Psyche eine Weile, um sich an Veränderungen zu gewöhnen. Das eigene Selbstbild hat sich über Jahrzehnte im Gehirn verankert. Nach einer Operation kann sich das Spiegelbild plötzlich fremd anfühlen, selbst wenn es dem eigenen Wunsch entspricht.
In dieser Zeit befinden Sie sich in einer „psychischen Anpassungsphase“, die Wochen bis Monate andauern kann. Das ist nicht ungewöhnlich und wird von vielen Patienten berichtet.
Gerade in der frühen Heilungsphase kommt hinzu, dass das finale Ergebnis noch von Schwellungen, Narben oder vorrübergehenden Asymmetrien geprägt sein kann. Hier ist Geduld erforderlich.
Sich den eigenen Erwartungen ehrlich stellen
Um spätere Unzufriedenheit zu verhindern, ist es wichtig, von Anfang an mit einer realistischen Erwartungshaltung an die anstehende Behandlung heranzugehen. Die Plastische Chirurgie kann optische Merkmale verändern und optimieren, sie kann auch zu mehr Lebensqualität und einem stabileren Selbstbild führen. Sie kann jedoch keine Beziehungsthemen, Lebenskrisen oder schwere innere Konflikte lösen. Wenn unterbewusst die Hoffnung besteht, dass ein Eingriff das ganze Leben grundlegend verändern und verbessern wird, dass Sie sich danach stets glücklich fühlen werden und alle Probleme vergessen sind, kann auch das beste Ergebnis zu Enttäuschungen führen.
Gehen Sie offen mit dem Thema um
Wenn Sie sich unzufrieden nach einer Schönheitsoperation fühlen, dann dürfen und sollten Sie darüber sprechen. Es ist kein Tabuthema, kein Zeichen von Undankbarkeit und auch keine Schwäche. Sie dürfen sich selbst ernstnehmen und Sie dürfen Ihre Gefühle ansprechen. Ein vertrauensvolles Gespräch kann helfen, Ihre Gefühle besser einzuordnen, neue Perspektiven zu ermöglichen und die nächsten Schritte zu definieren. Ihr behandelnder Facharzt kann Ihnen helfen, den richtigen Weg zu finden – sei es, Sie zu beruhigen und Ihnen Geduld mit an die Hand zu geben, die Nachsorge anzupassen oder anderweitige Arten der Unterstützung zu suchen.
In der Beta Aesthetic ist uns, neben unserer medizinischen Expertise und dem Anspruch an ein handwerklich perfektes Ergebnis, die persönliche Ebene besonders wichtig. Daher nehmen wir uns vor, während und nach dem Behandlungsprozess gerne viel Zeit für unsere Patienten. Hier gehört es für uns selbstverständlich dazu, emotionale Reaktionen, Unsicherheiten oder Zweifel ernst zu nehmen, anzunehmen und bestmöglich aufzufangen.
Wir wünschen uns zufriedene Patienten – und diese Zufriedenheit entsteht nicht allein im Operationssaal, sondern viel mehr in einem Zusammenspiel von Körper, Erwartungshaltung und innerem Erleben.
Sie haben Fragen, erleben gerade Unzufriedenheit nach einer Schönheitsoperation oder möchten einen Eingriff planen? Dann kontaktieren Sie uns gerne und vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin in der Beta Aesthetic.








